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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Einer sie ausforschen könnte oder wollte, so müßtet Ihr essein. Also ist Alles vorbei und dahin! Aber kommt mirje dieser Varney auf Schußweite nahe, so will ich ihm, beimeiner Seele! einen Pfeil nachscndcn, so scharf und spitzig,wie nur je einer geschmiedet wurde."

Bei diesen Worten öffnete sich die Thüre und Herr Mum-blazcn erschien ein hagerer ältlicher Mann, dessen Wangeneinem Apfel im Winter glichen, und sein graues Haar halbbedeckt mit einem hohen kegelförmigen Hute init schmalemRande, nicht unähnlich den Erdbeerkörbchen, welhe die Frucht-händlerinnen in London an ihren Fenstern aufzustellcn pflegen-Zu cinsylbig, um an bloße Begrüßungen Worte zu verschwen-den, bcwillkommtc er Trcssilian mit einem Kopfnicken undHändedruck, und ersuchte ihn, mit ans Sir Hugh's großes,gewöhnliches von dem Ritter selbst bewohntes Zimmer zugehen. Unaufgefordert folgte Will Badger, ungeduldig zusehen, ob sein Herr durch Tressilian's Ankunft cus seinem ge-fühllosen Zustande erwachen werde.

In einem langen niedrigen Sprachzimmer, reich verziertmit Jagdgcräthcn und den Trophäen des Waldes, an einemKamin, über welchem ein Schwert und eine stwas vernach-lässigte Rüstung hing, saß Sir Hugh Rvbsar> von Lidcote,ein Mann von bedeutender Körperfülle, desser Umfang nurbeständige starke Körperbewegung in mäßigen Gienzen gehaltenhatte. Es schien Trcssilian, als ob die Schlcfsucht, woransein alter Freund offenbar litt, schon während de! wenigen Wo-chen seiner Abwesenheit, seine Körperfülle vermchrt habe; da-gegen hatte die Lebhaftigkeit seines Auges bedencnd abgenom-men. Bei ihrem Eintritte folgten seine Blicke Infangs HerrnMumblazcn langsam zu einem großen eichenen Lische, woraufrin dickes offenes Buch lag, und ruhten dann unstwiß auf dem