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Dieser beißende Ausfall setzte Frau Crank's Zunge gegenden Stallknecht gewaltig in Bewegung und Tressllian eiltemit seinem Diener in's Hans.
Kaum waren sie dort in ein besonderes Zimmer getreten,wohin der gute Herr Kranich sie in höchsteigener Person führte,und hatten den würdigen und dienstfertigen Wirth abgeschickt,um ihnen Wein und Erfrischungen zu bringen, als SchmiedWayland seinem Selbstgefühl Luft zu machen begann.
„Ihr seht, mein Herr," sagte er zu Tressllian, „daß ichnicht zu viel gesagt habe, als ich Euch versicherte, daß ich imvollen Besitze des großen Geheimnisses der Thierarzneikunstsei. Diese Stallknechte, die in solchen Fällen die bestenRichter sind, wissen, welchen Werth sie meinen Arzneien bei-znlegen haben. Ich fordere Euch zum Zeugen auf, würdi-ger Herr Tressllian, daß nichts als die Stimme der Ver-leumdung und die Hand der boshaften Gewalt mich aus ei-nem Orte vertrieb, wo ich einen nützlichen und ehrenvollenWirkungskreis hatte "
„Ich bezeuge es Dir, mein Freund," versetzte Tresstlian,„verspüre aber das Vergnügen Dir zuzuhörcn auf eine Zeit,wo wir sicherer sind, wenn Du es nicht zu Deinem Rufe fürwesentlich nöthig hältst, gleich Deiner letzten Wohnung eineLuftfahrt zu machen; denn, wie Du hörtest, halten Dich selbstDeine besten Freunde für einen Hexenmeister."
„Der Himmel vergebe cs denen," sagte der Künstler,welche mühsam erlernte Geschicklichkeit mit gottlosen Zauber-künsten verwechseln! Ich halte mich versichert, daß ein Manneben so geschickt, oder noch geschickter sein kann, als der besteWundarzt, der je mit Pferdefleisch zu thun hatte, ohne etwasAnderes, als ein gewöhnlicher Mensch, oder wenigstens ohneein Hexenmeister zu sein."
Kenilworth. I. 13
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