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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
191
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steckte und daß cs wie Hirschhorn und Scvenholz mit Wein-essig vermischt, schmeckte; aber noch nie hat Hirschhorn undSevenholz so schnell geholfen, und ich fürchte, wenn der Teu-fel den Schmied Wayland geholt hat, so werden die Wür-mer bei Pferden und Rindvieh überhand nehmen."

Der Künstlcistolz, der gewiß keinen geringer» Einfluß aus-übt, als jeder andere Stolz, wirkte jetzt so mächtig aufSchmiedWayland, daß er, trotz der offenbaren Gefahr, erkannt zuwerden, sich nicht enthalten konnte, bei dem Lobe seiner Ge-schicklichkeit Tressilian zuzuwinken und ihn gehcimnißvoll an-znlächeln. Inzwischen wurde das Gespräch fortgesetzt.

Und wenn dem auch so wäre," sagte ein ernster Mannin schwarzer Kleidung, der Gefährte des Gevatter Grimesby,wir wollen lieber unter dem Uebel erliegen, welches Gottuns sendet, als den Teufel zum Arzt nehmen."

Sehr wahr," sagte Frau Kranich,und cs wundertmich, daß Johann seine Seele daran wagte, um sein Pferdheilen zu lassen"

Kann sein," erwiderte der Stallknecht;aber cs wardas Leibpferd meines Herr», und wäre cs das Enrige gewe-sen, würdet Ihr mich scheel genug darum angesehen haben,hätte ich mich vor dem Teufel gefürchtet und das arme Thierin der Noth gelassen. Für das klebrige mögen die Geistliche»sorgen- Jeder bleibe bei seinem Handwerk, sagt das Sprüch-wort, der Pfaffe beim Meßbuch und der Stallknecht beimStriegel."

Das gestehe ich," sagte Frau Kranich,der Johannspricht wie ein guter Christ und treuer Diener, der Leib undSeele im Dienste seines Herrn daranseht. Uebrigcns hat derTeufel ihn zur rechten Zeit geholt, denn heute Morgen warein Gerichtsdiener da, um den alten Gevatter Pinniewinks, den