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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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des rothcn Drachen? Fort mit Euch, che ich Talpack mitder feurigen Lanze aufrufe, zn zerschmettern, zu tödten undzu vernichten!" Diese Worte sprach er mit heftigen Geberdenund Grimassen, indem er seinen Hammer schwang.

Still, still, du gemeiner Gaukler mit Deinen Zigeuner-possen!" versetzte Trcssilian verächtlich,und folge mir zu dernächsten Obrigkeit, oder ich zerschlage Dir die Hirnschale."

Still, ich bitte Dich, guter Wayland!" sagte der Knabe;glaube mir, Deine hochtrabenden Reden helfen Dir nicht beiihm, Du mußt gute Worte geben."

Ich glaube, würdiger Herr," sagte der Schmied, indemer seinen Hammer sinken ließ, und einen mildern und unter-würfiger» Ton annahm,daß, wenn ein armer Mann seinTagewerk thut, es ihm erlaubt sein mag, dasselbe auf seineeigene Weise zu vollbringen. Euer Pferd ist beschlagen undEuer Hufschmied bezahlt was habt Ihr »och weiter znthun, als Euch in den Sattel zu schwingen und Eure Reisefortzusehen?"

»Nein, Freund, da irrt Ihr," erwiderte Tresstlian;Je-dermann hat das Recht, einem Betrüger und Gaukler dieMaske vom Gesicht zu nehmen, und Eure Lebensweise bringtmich zu dem Verdacht, daß Ihr Beides seid."

Wenn Ihr dazu entschlossen seid, mein Herr," sagte derSchmied,so kann ich mir nicht anders als mit Gewalt hel-fen, die ich ungern gegen Euch anwcnde, Herr Tressilia»,nicht daß ich Eure Waffe fürchte, sondern weil Ihr ein wür-diger, gütiger und hochbegabter Edelmann seid, der lieber ei-nem armen Manne, der sich in Noth befindet, helfen, als ihmEtwas zn Leide thun würde."

Wohl gesprochen, Wayland," sagte der Knabe, welcherder Unterredung mit großer Aufmerksamkeit zugehört hatte-