und wollte erfahren, von wem und zu welchem Zwecke diesePosse gespielt werde.
Er hielt sich daher die ganze Zeit über ruhig, wo er denSchlag des Hammers hörte, was nicht langer währte, als gewöhn-lich zum Beschlagen eines Pferdes erforderlich ist. In demAugenblick, wo das Hämmern aufhörte, sprang Tressilian auf,anstatt die von seinem Führer geforderte Zeit zu warten undeilte mit dem Schwerte in der Hand um das Gebüsch herum,wo er einem Manne begegnete, der wie ein Hufschmied eine lederneSchürze trug, sonst aber in eine Bärenhaut gehüllt war, mitder rauhen Seite nach Außen, und eine Mütze von demselbenFelle, welche seine rusigen Gesichtszüge fast ganz verbarg.
„Zurück!" rief der Knabe Tressilian zu, „oder Ihr werdetin Stücke zerrissen — noch hat ihn kein Lebender geschaut." —In der That erhob der unsichtbare, jetzt sichtbar gewordeneSchmied seinen Hammerund schien sich zum Angriffvorzubereiten.
Doch als der Knabe bemerkte, daß weder seine Bittennoch die Drohungen des Hufschmieds Tressilian von seinemVorhaben abzubringen schienen, sondern daß er mit bloßemSchwerte dem Hammer entgegenging, da rief er dem Schmiedzu: „Wayland, berühre ihn nicht, oder es wird Dir schlechtergehen! Der Herr ist ein wahrer und mutbiger Edelmann."
„So hast Du mich also verrathen, Flibbertigibbct?" sagteder Schmied, „das soll Dir thener zu stehen kommen."
„Wer Du auch sein magst," sagte Tressilian, „von mirhast Du nichts zu fürchten, darum sage mir, was diese Um-schweife bedeuten, und warum Du Dein Handwerk auf so ge-heimnißvolle Weise ansübst?"
Der Schmied aber wendete sich zu Tressilian und rief indrohendem Tone: „Wer fragt den Besitzer der krystallenenBurg des Lichtes, den Herrn des grünen Löwen, den Reiter