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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Gesellschaft zu, bis er endlich fast mit zur Familie zu gehö-ren schien."

Das konnte dem Orte wenig Glück bedeuten, den ermit seiner Gegenwart beehrte," sagte Gosling-

Nein, beim Kreuz!" versetzte Tresstlian.Mißverständ-nisse und Kummer folgten seiner Gegenwart, und zwar aufso seltsame Weise, daß ich noch diesen Augenblick die Abstu-fungen seines Fortschrittes in dieser Familie nicht angebenkann. Eine Zeitlang nahm Emma Robsart die Aufmerksam-keiten dieses Varney mit der Gleichgültigkeit gewöhnlicher Höf-lichkeit auf; dann folgte eine Periode, wo sie ihn mit Wider-willen, ja mit Abscheu betrachtete, und dann schien plötzlicheine genauere Bekanntschaft zu beginnen. Varney hörte auf,sich anmaßend und zudringlich gegen sie zu betragen, undEmma dagegen schien ihren früher schlecht verhaltenen Wider-willen gegen ihn abzulegen. Sie schienen mehr geheime Un-terredungen mit einander zu haben, als mir lieb war, undich begann zu argwöhnen, daß sic geheime Zusammenkünftean Orten hielten, wo sie freier, als in unserer Gegenwart,mit einander reden konnten. Mehrere Umstände, die mir da-mals nicht auffielen denn ich hielt ihr Herz für so offenwie ihr engelgleiches Angesicht sind mir später in's Ge-dächtniß znrückgekehrt und haben mich von ihrem geheimenVerständniß überzeugt. Es ist unnöthig, weiter darauf ein-zugehen, da die Thatsachen ihre Richtigkeit seitdem nur zudeutlich bewiesen haben. Sie verschwand ans dem Hauseihres Vaters. Varney entfernte sich zw gleicher Zeit undheute habe ich sie als seine Buhlerin im Hause seines nieder-trächtigen Anhängers Foster gesehen, wo er sie vermummtvermöge eines geheimen Einganges besuchte."

Und dies ist also die Veranlassung Eures Streites? Mich