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wir lange warten, bis diese Lady Elisabeth Einem von nnsPeitschenhiebe gibt."
„Davon ist keine Rede," versetzte der Schultheiß; „in-dessen habt Geduld, Nachbarn , wir wollen uns damit trösten,daß wir solcher Gnade von den Händen Ihrer Majestät nichtunwerth sind."
Inzwischen trat Varney, dem sein neuer Diener auf demFuße folgte, in den Saal, wo Leute von höherem Range undgrößerer Bedeutung auf das Erscheinen des Grafen warteten,der sein Schlafzimmer noch nicht verlassen hatte. Alle bezeig-ten Varney ihre Ehrerbietung nach Maßgabe ihres Rangesund der Anliegen, die sic zu dem Lever seines Gebieters führten.Auf die allgemeine Frage: „Wann wird Mylord erscheinen?"antwortete er kurz: „Seht Ihr denn nicht, daß ich noch inmeinen Reitstiefeln bin? Ich komme direct von Oxford an,und kann Euch darüber keine Auskunft geben." Auf dieselbeFrage eines Mannes von höherer Bedeutung erwiderte eraber: „Ich will mich bei dem Kämmerer Sir Thomas Copelyerkundigen." Der Kämmerer, an seinem silbernen Schlüsselkenntlich, antwortete, daß der Graf nur die Ankunft des HerrnVarney erwarte, um heruntcrzukommen, aber diesen vorher inseinem Cabinet sprechen wolle. Varney verbeugte sich daraufgegen die Anwesenden und ging in Mylords Zimmer.
Ein Gemurmel der Erwartung durchlief einen Augenblickdie Versammlung, wurde aber endlich durch das Oeffnen der Flü-gelthüren am obern Ende unterbrochen, durch welche der Grafin die Halle trat. Sein Kämmerer und Haushofmeister gingenihm voran und Richard Varney folgte. In seiner edlen Mieneund in seinen majestätischen Zügen war nichts von dem Ueber-muthe zu bemerken, welcher seinem Gefolge eigen war. SeineGrüße waren zwar nach dem Range Derer abgemessen, an die