nehmen, wenn ich von Demjenigen, welchem ich denselbenverdanke, dazu berechtigt bin."
»Ich hoffe nicht, Mylady," nahm jetzt Foster das Wort,„daß ich durch die Befolgung der Befehle Mylords, EuresGemahls, hiuslchtlich der Beschränkungen mir Euer Mißfallenzugezogen habe» da Ihr seht, daß ich nur meine Pflicht gegenEuren und meinen Gebieter erfüllte, denn der Himmel hat,wie die heilige Schrift sagt, dem Manne Gewalt über dasWeib gegeben."
„Ich bin im Augenblicke so angenehm überrascht, HerrFoster," antwortete die Gräfin, „daß ich die pflichtmäßigeStrenge gern entschuldige, mit der mir der Zutritt in dieseZimmer verweigert wurde, bis sie einen so neuen und glän-zenden Anblick gewährten."
„Ja, Mylady," sagte Foster, „es hat auch manchen schö-nen Kronthaler gekostet, und damit nicht mehr, als nöthigist, darauf gehe, lasse ich Euch bis zu Mylords Ankunft inder Gesellschaft des Herrn Richard Varney; er hat Euch,glaube ich, von Seiten Eures edlen Lords und Gemahls nochMehreres mitzutheilcn. — Folge mir, Jeannette, um nachzu-sehcn, ob Alles in Ordnung ist."
„Nein, Herr Foster," entgegnete die Gräfin, „wir wollen,daß Eure Tochter hier in unfercm Zimmer bleibe; doch magsie, wenn Varney mir Etwas von Mylord zu berichten hat,in gehöriger Entfernung bleiben."
Foster machte eine plumpe Verbeugung und entfernte sichverdrießlich, wie es schien, über den verschwenderischen Auf-wand, mit dem man seine nackte, verfallene Behausnng ineinen asiatischen Palast umgeschaffen hatte. Nachdem er sichentfernt, nahm seine Tochter ihren Stickrahmen zur Handund setzte sich im Hintergründe des Zimmers nieder, indeß