tage," sagte Anton; „und ich kann Euch versichern, daß LadyEmma drüben in denselben sitzt, als wenn sie die Königinvon Saba wäre."
„Desto besser, guter Anton," antwortete Varney, „da müssenwir auf ihre Gunst unser künftiges Glück bauen."
„Dann bauen wir auf Sand," sagte Anton Fester; „denngesetzt, sie segelt in der ganzen Würde ihres Lords zu Hofe,wie sollte sie da noch einen Blick auf mich zurückwerfen, der ichgleichsam ihr Kerkermeister bin, um sie hier wider ihren Willenzurückznhalten, der ich sie wie eine Raupe an einer alten Mauerbehandle, da sie doch gern ein bunter Schmetterling in einemHofgarten wäre?"
„Fürchte ihr Mißfallen nicht, Mann," sagte Varney, „ichwill ihr beweisen, daß Alles, was Du in dieser Sache gcthanhast, sowohl für Mylord als für sie von Nutzen gewesen ist;und wenn sic die Eierschale abwirft und allein geht, soll siceingcstehen müssen, daß wir ihre Große ausgeheckt haben."
„Seht Euch vor, Herr Parncy," sagte Foster, „Ihr möch-tet Euch in dieser Sache schmählich verrechnen. Es wurdeEuch diesen Morgen nur ein sehr frostiger Empfang von jhrzu Theil, und mich dünkt, sie sieht Euch, sowie auch mich, mitsehr ungünstigen Blicken an."
„Jhr verkennt sie, Foster, — Jhr verkennt sie gänzlich.An mich ist sie mit allen Banden geknüpft, da ich ihr die Mittelverschafft habe, ihre Liebe und ihren Ehrgeiz zu befriedigen.Wer war cs, der die unbekannte Emma Rvbsart, die Tochtereines verarmten, kindischen alten Ritters, — die bestimmte Brauteines mondsüchtigen, träumerischen Schwärmers wie EdmundTrcssilian, ihrem niedrigen Geschick enthob und ihr die Aussichtauf das glänzendste Geschick in England, vielleicht in Europaeröffnete? Ich war es, Mann —wie ich Dir schon oft erzählt