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„Ihr wollt doch nicht damit sagen, Herr Varney," sagteFester, „daß unser guter Lord und Herr, von dem ich glaube,daß er mit allen möglichen edlen Eigenschaften ansgcstattct ist,zu seiner Erhöhung sich solcher niedrigen und sündigen Mittelbedienen sollte, als worauf Ihr anspielt?"
„Still, Mann," sagte Varney, „sich' mich nicht mit sotrauriger Stirne an — Du fängst mich nicht — auch bin ichnicht in Deiner Gewalt, wie Dein schwaches Gehirn sich ein-bilden mag, weil ich Dir offen und frei die Maschinen, dieSpringfedcrn, die Schrauben, das Tanwerk und die Hcbe-bäumc nenne, wodurch sich große Männer in aufgeregten Zei-ten erheben. — Sagst Du, unser guter Lord sei mit allenmöglichen edlen Eigenschaften ausgestattct? — Amen, ich gebees zu — um so mehr aber hat er Leute nöthig, welche inseinem Dienste alle Gewissensscrupeln beseitigen und die, weilsie wissen, daß sein Fall sie zerschmettern wird, Blut undGehirn, Leib und Seele auf's Spiel setzen müssen, um ihnaufrecht zu erhalten. Und dies sage ich Dir, weil es mirgleichgültig ist, wer es weiß."
„Ihr redet die Wahrheit, Herr Varney," sagte AntonFoster; „das Haupt einer Partei gleicht einem Boote auf denWellen, welches sich nicht selber hebt, sondern von der Fluthgehoben wird, auf der es treibt."
„Du redest in Bildern, ehrlicher Anton," versetzte Var-ncy; „dieses sammetnc Wams hat ein Orakel aus Dir ge-macht — Du sollst nach Oxford, um dort Magister der freienKünste zu werden. — Und hast Du mittlerweile alle dieSachen in Ordnung gebracht, die Dir von London gesendetwurden, und die westlichen Zimmer so ausschmückcn lassen,daß sie Mylord gefalle» werden?"
„Sie sind gut genug für einen König an seinem Hochzeits-