wärtigeHenchclei fehlt, die so dünne über Deinem harten Herzenliegt, wie Goldlack ans rostigem Eisen — brachte er, sage ich,diesen scheinheiligen, scnfzcndenTrcssllian in seinem Gefolgemit?"
„Beim Himmel! sle kamen zusammen," sagte Fvstcr;„und Tressilian — um die reine Wahrheit zu sagen — hatteeine kurze Unterredung mit unscrm hübschen Püppchen, wäh-rend ich allein mit Lambourne sprach."
„Unvorsichtiger Schurke! wir sind Beide verloren," sagteVarney. „Sic hat in letzter Zeit manchen sehnsüchtigen Blickauf die Hallen ihres Vaters zurückgeworfen, sobald ihr gräf-licher Geliebter sie allein ließ. Sollte dieser fromme Narr siezu ihrem alten Nest znrücklockcn, so wären wir Beide verloren."
„Fürchtet das nicht, mein Herr," versetzte Anton Fostcr;„sie ist nicht in der Stimmung ans seine Lockung zn hören,denn sie schrie auf bei seinem Anblick, als hätte eine Nattersie gestochen "
„Das ist gut. — Kannst Du nicht von Deiner Tochter her-ausbringen, was zwischen ihnen vorgcgangen ist, guter Fester?"
»Ich sage Euch offen heraus, Herr Varney," sagte Fostcr,„meine Tochter soll nicht in unsere Pläne cingeweiht werden,noch unsere Wege wandeln. Das passt ganz gut für mich, derich meine Uebelthatcn zn bereuen weiß; doch will ich nicht, daßdie Seele meines Kindes der Gefahr ansgesetzt werde, weder Euchnoch Mylord zu Gefallen. Ich selber kann wohl zwischen Schlin-gen und Fallgruben hindurchgehcn, weil ich Klugheit genug be-sitze, doch soll sich das arme Kind nicht unter dieselben wagen."
„Ei, Du argwöhnischer Schurke, es wäre mir ebenso zu-wider wie Dir, wenn Dein kindisches Mädchen in meine Pläneverwickelt werden, oder am Arme ihres Vaters zur Höllegehen sollte- Aber könntest Du nicht indirekt etwas von ihrhcrausbringen?"