cher Sir Hugo Robsart seine hübsche Emma bestimmte; undder hirnverbrannte Narr ist hieher gekommen, sich nach seinemschönen Flüchtling umzusehcn- Wir müssen ihn aus demWege schaffen, denn er glaubt beleidigt zu sein und ist keinso geduldiger Feigling, um den Schimpf auf sich sitzen zulassen. Glücklicherweise weiß er nichts von Mylord, sondernglaubt es allein mit mir zu thun zu haben. Aber wie, indes Teufels Namen, kam er hieher?"
„Nun, mit Michel Lambvurne, wenn Ihr es denn jawissen müßt," antwortete Fester.
„Und wer ist Michel Lambvurne," fragte Varncy. „BeimHimmel! es wäre das Beste, du stecktest einen Busch vorDeiner Thür auf, um jeden Landstreicher, der vorbeikommt,einzuladen, um das zu sehen, was Du selbst vor der Sonneund der freien Luft geheim halten solltest."
„Ja, ja, dies ist die Art eines Hofmannes, mir einenDienst zu vergelten, den ich Euch geleistet habe, Herr Barney,"versetzte Fostcr. „Hast Du mich nicht beauftragt, Dir einenBurschen zu suchen, der ein gutes Schwert und ein weites Ge-wissen habe? Und war ich nicht eifrig beschäftigt, einen passen-den Mann zu suchen — denn Gott sei Dank, ich habe keineBekanntschaft unter solchem Gesindel— als dieser lange Bursche,der alle Eigenschaften eines wahrhaften Schurken besitzt, wieDu Dir nur einen wünschen kannst, hierherkam, als hätteder Himmel es so gewollt, um in seiner unverschämten Zudring-lichkeit mit mir Bekanntschaft zu machen. Ich gewährte ihmseine Bitte, da ich glaubte Euch einen Gefallen damit zuthun — und nun sehe ich, welchen Dank ich dafür cinernte,daß ich mich so weit hcrabließ, mich mit ihm zu unterreden!"
„Und brachte dieser Kerl," sagte Varncy, „der Dir inAllem völlig gleicht, und dem vermuthlich nur Deine gegen-