Anthcil an der Wette haben, da ich einmal deßhalb mein Wortgegeben- Aber ertheile mir einigen Rath, wenn ich bitten darf.— Dieser Foster, wer oder was ist er, und warum macht erein so großes Geheimniß ans seiner Hansgenvsfln?"
„Ich kann nur wenig zu dem hinzufügen, was Ihr gesternAbend gehört habt," versetzte Gosling. „Er war einer vonKönigin Maria's Papisten und ist jetzt einer von Königin Eli-sabeths Protestanten. Er mar ein Anhänger des Abts vonAbingdvn und lebt jetzt als Herr jenes Landhauses. Kurz, erwar arm und ist jetzt reich. Die Leute reden von Privatzimmernin diesem alten Gebäude, schön genug für die Königin , Gottsegne sie. Einige meinen, er habe einen Schatz im Obstgartengefunden, Andere, er habe sich um Geld dem Teufel verkauft,und noch Andere, daß er de» Abt um das Kirchcngeräth betrogen,welches zur Zeit der Reformation in dem alten Schlosse verstecktworden. Reich aber ist er, und Gott und sein Gewissen, undder Teufel noch vielleicht außerdem, wissen allein, wie er dazugekommen ist. Er hat eine mürrische Weise, allen Umgang mitden Leute» des Orts abzubrechen, als ob er ein seltsames Ge-heimniß zu bewahren habe, oder glaube, er sei aus andern: Stoffegemacht, als wir. Ich halte es für wahrscheinlich, daß meinNeffe mit ihm in Streit gerathcn wird, wenn er seine Bekannt-schaft mit ihm geltend machen will, und ich fürchte, mein wür-diger Herr Tresfilian, daß Ihr noch immer daran denkt, inmeines Neffen Gesellschaft dorthin zu gehen."
Tresfilian antwortete ihm wieder, daß er niit großer Vor-sicht zu Werke gehen werde, und er seinetwegen keine Furchthegen dürfe-, kurz er gab ihm alle die gewöhnlichen Versiche-rungen, womit die, welche zu einer raschen Handlung entschlos-sen sind, den Rath ihrer Freunde zurückzuweisen pflegen.
Inzwischen nahm der Reisende die Einladung des WirtheSKenilworth. I. z