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Range sei. Seine Gcsichtszüge waren verschlossen und gedan-kenvoll, mit dunklem Haar und dunklen Augen — die letzterenfunkelten bei jeder augenblicklichen Aufregung mit ungewöhn-lichem Glanze, bei andern Gelegenheiten aber hatten sie den-selben sinnenden und ruhigen Ausdruck, wie seine Gesichtszüge.Die geschäftige Neugierde des kleinen Dorfes war bemüht ge-wesen, seinen Namen und Stand zu entdecken, so wie auch,was er zu Cumnor zu thun habe; doch war nichts Befriedi-gendes darüber an den Tag gekommen- Gilcs Gosling, Ge-meindevorsteher und eifriger Freund der Königin Elisabeth undder protestantischen Religion, war eine Zcitlang zu dem Ver-dachte geneigt, daß sein Gast ein Jesuit oder Seminarpriestersei, wovon zu der Zeit Rom und Spanien so viele hersandten,um die Galgen in England zu schmücken. Doch war cs kaummöglich, ein solches Vorurtheil gegen einen Gast lange zu hegen,der so wenig Umstände machte, seine Rechnung regelmäßig be-zahlte, und, wie cs schien, sich ziemlich lange im SchwarzenBären aufzuhalten beabsichtigte.
„Papisten sind ein knauseriges, filziges Geschlecht," dachteGileS Gosling bei sich selber, „und dieser Mann würde bei demreichen Gutsbesitzer zu Beffellsley, oder bei dem alten Ritter zuWootton, oder in irgend einer andern von ihren katholischenHöhlen Aufnahme gesucht haben, statt in einem öffentlichenGasthause zu wohnen, wie jeder rechtliche Mann und guterChrist thnn sollte. Ueberdies hielt er sich am Freitag zu demgesalzenen Rindfleisch mit Möhren, obgleich so guter Brataalauf dem Tische war, wie nur je in dem Isis gefangen worden."
Der ehrliche Giles hielt sich deshalb überzeugt, daß seinGast kein Katholik sei, und bat ihn in aller Höflichkeit, ihmin einem Trünke Limonade Bescheid zu thun und ihm die Ehrezu geben, einem kleinen Festmahle beizuwohnen, welches er seinem