Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
195
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gewissen Dirk Hatteraik, in jener Namen, gerade am Tage desMordes. Ich wünsche Ihnen Glück, daß sse in Ordnung gegangensind, wie ich vermuthe- Ich glaube, cs war wenig Aussicht dazuvorhanden." Glossin verlor die Fassung.Diese Documente,"fuhr Mr. Plcydell fort,bestätigen die Nachricht, die über IhrBenehmen bei jener Gelegenheit ein Mann, Namens GabrielFaa, gab, de» wir jetzt in Gewahrsam haben, und welcher Zeugevon Allem war, was zwischen Ihnen und diesem würdigen Gefan-genen vorging haben Sie irgend eine Erklärung zu geben?"

Mr. Plcydell," sagte Glossin, indem er sich schnell faßte,ich vermuthe, daß Sie, wenn Sie mein Rathgcber wären,mir nicht rathen würden, im Drange des Augenblicks auf eineAnklage zu antworten, welche der schlechteste von allen Men-schen durch einen Meineid bestätigen zu wollen scheint."

Mein Rath," sagte der Advokat,würde durch meineMeinung von Ihrer Schuld oder Unschuld bestimmt werden.In Ihrem Falle glaube ich an das Rathsamste zu denken; aberSie sehen wohl selbst ein, daß Sie verhaftet werden müssen?"

Verhaftet? weßhalb, Sir?" erwiederte Glossin.Auf dieBeschuldigung eines Mordes?"

Nein; blos als Rathgeber und Theilnehmer bei Entfüh-rung eines Kindes."

Das ist ein bürgschaftsfähiges Vergehn."

Entschuldigen Sie," sagte Plepdcll,es ist ein plagiumund plagium ist ein schweres Verbrechen."

Verzeihen Sie, Mr. Plcydell; es ist nur ein Fall da, ichmeine den mit Torrence und Waldie- Diese waren, wie siewissen, Leichenräuberinnen, die einigen jungen Aerzten denKörper eines Kindes versprochen hatten. Um jenen Herrenihr Wort zu halten und deren Abendvorlesung für die Stu-denten nicht zu hindern, stahlen sie ein lebendig Kind, mordeten