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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
171
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seiner bestimmten Situation wegen, dem Zuschauer stets sicht-bar blieb, während die weibliche Figur immer in Bewegung war,und, gleich einem Gespenst, verschwand und wieder erschien-

Bertram fühlte beim Anblicke Hatteraick'S sein Blut kochen.Er erinnerte sich seiner recht gut unter dem Namen Jansen,den der Schmuggler nach dem Tode Kennedy'ö angenommenhatte; desgleichen erinnerte er sich, daß dieser Jansen und seinUnterschiffer Brown, derselbe, der bei Woodbourne erschossenward, die härtesten Tyrannen seiner Kindheit gewesen waren.Bertram erkannte ferner, indem er seine eigenen unvollkom-menen Erinnerungen durch die Erzählungen Mannering's undPleydell's ergänzte, daß dieser Mann der Rädelsführer beijener Gewaltthat gewesen war, die ihn von Familie undHeimath fortriß und so vielem Mißgeschick und Gefahren aus-setzte. Tausend aufregende Gedanken erhoben sich in seinemBusen; kaum konnte er sich enthalten, auf Hatteraick loszu-stürzen und ihm die Hirnschale einzuschlagen.

Dies würde für jetzt ein unsicheres Unternehmen gewesensein. Die Flamme, während sie stieg und sank und den star-ken, muskulösen und breitschulterigen Bau des Schurken dar-stellte, beleuchtete auch zugleich zwei Paar Pistolen in seinemGürtel, so wie vcn Griff seines Säbels; es war kein Zweifel,daß seine Verzweiflung seine Stärke und seine Widerstands-mittel bedeutend erhöhen werde. Beides war in der Thatnicht hinreichend, der Macht zweier solchen Männer die Spitzezu bieten, wie Bertram und sein Freund Dinmont waren,nicht zu rechnen ihren unerwarteten Helfer Hazlewood, welcherohne Waffen und überhaupt minder stark war; aber Bertramfühlte nach kurzer Ueberlegung, daß es ihm weder zur Ehrenoch zum Ruhme gereichen werde, wenn er dem Henker imAmte vorgreifen wolle, und zugleich erwog er, wie wichtig es