unsrer Leute werden tadeln, was ich gethan habe und thunwill."
Sie deutete nach einem Tisch, worauf einige kalte Küchebefindlich war, und zwar zierlicher angeordnet, als man nachMeg's Gewohnheiten hätte erwarten sollen- »Eßt," sagte fie,„eßt; ihr werdet es diese Nacht noch nöthig haben."
Bertram aß aus Gefälligkeit einige Bissen; und Dinmont,dessen Appetit weder durch Abenteuer, Furcht, noch durch dasMorgenefsen geschwächt war, zeigte sich wie gewöhnlich, wennes eine Mahlzeit galt. Darauf reichte sie Jedem ein GlasBranntwein, welches Bertram verdünnt, Dinmont aber reintrank.
„Wollt Ihr nicht selbst etwas zu Euch nehmen, Luckie?"sagte Dinmont.
„Ich werd' es nicht brauchen," erwiederte die gcbcimniß-volle Wirthin. „Und nun," sagte sic, „sollt ihr Waffen ha-ben — sollt nicht mit unbewehrtcr Hand gehen — aber brauchtsie nicht vorschnell — nehmt gefangen, aber schont das Leben— laßt das Recht walten — er soll sprechen, eh' er stirbt."
„Wer soll gefangen werden? wer soll sprechen?" sagteBertram erstaunt, indem er ein Paar dargebotcne Pistolennahm, welche er geladen und in gutem Stande fand.
„Die Steine sind gut," sagte sie, „und das Pulver tro-cken — ich kenne dergleichen wohl."
Darauf bewaffnete fie, ohne jene Fragen zu beantworten,Dinmont ebenfalls mit einer großen Pistole, und überließ bei-den, sich Stöcke aus einem Bündel sehr verdächtig aussehenderKnittel zu wählen, die sie aus einem Winkel herbeibrachte.Bertram nahm einen guten Stab und Dandie wählte eineKeule, die selbst für Herkules gut genug gewesen sein möchte.Darauf verließen sie miteinander die Höhle und Bertram