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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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>,O, ja," riefen beide Damen zugleich,Mr- Dinmontmag mit Ihnen gehen, wenn Sie einmal diesem seltsamenRufe folgen müssen."

In der That, ich muß," antwortete Bertram,aber Siesehen, daß ich guten Schutz habe Adieu auf kurze Zeit;gehen Sie möglichst schnell nach Hause."

Er drückte seiner Schwester die Hand, und nahm durcheinen Blick noch zärtlichern Abschied von Julien. Fast be-täubt von Ueberraschung und Furcht, beobachteten die jungenDamen mit besorgten Blicken den Weg, den Bertram, seinGefährte und die außerordentliche Führerin einschlugen. Ihrehohe Gestalt bewegte sich über die winterliche Haide mitSchritten, so schnell, so groß und so fest, daß sie eher hin zugleiten, als zu wandeln schien. Bertram und Dinmont,beide große Männer, kamen ihr scheinbar kaum an Höhegleich, weil ihr längeres Gewand und ihr hoher Kopfputz sienoch größer erscheinen ließen. Sie schritt quer über die Haide,ohne sich seitwärts nach dem geschlängelten Pfade zu wenden,auf welchem die Wandrer die Unebenheiten und die kleinenBäche umgingen, welche hier in verschiedenen Richtungen dasLand durchschnitten. So entschwanden die kleiner werdendenGestalten oft dem Auge, wenn sie in eine Vertiefung tauch-ten, und wurden wieder sichtbar, wenn sie wieder aus der-selben cmporstiegen. Es lag etwas Grauenvolles und Geister-haftes in dem raschen und schnurgeraden Laufe, den sie ver-folgte, gleichgiltig gegen die Hindernisse, die einen Reisendengewöhnlich vom geraden Wege ablenken. Ihr Weg war sodirekt und ward von ihr fast so schnell verfolgt, wie dereines Vogels in der Luft. Endlich erreichten sie jenes wildeBuschholz, welches sich von den Gränzen der Gemeindeweide