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„Was hält Euch hier zurück?" sagte Meg, die harte» undrauhen Töne ihrer hohlen Stimme erhebend; „warum folgt Ihrnicht? — Muß Eure Stunde Euch zweimal rufen? — Ge-denkt Ihr Eures Schwur's? — Sei cs in Kirche oder Markt,bei Hochzeit oder Begräbniß" — und in drohender Stellunghielt sie ihren hagern Zeigfinger empor.
Bertram wandte sich gegen seine erschrockenen Begleiterin-nen. „Entschuldigen Sie mich für einen Augenblick; ein Ver-sprechen verpflichtet mich, diesem Weibe zu folgen."
„Gott im Himmel! einem tollen Weibe verpflichtet?" sagteJulie.
„Oder einer Zigeunerin, die ihre Bande im Holze bereithat, dich zu ermorden?" sagte Lucp.
„Das war nicht gesprochen wie ein Kind von Ellango-wan," sagte Meg zürnend zu Miß Lucp. „Nur die Uebel-thäter fürchten Nebel."
„Kurz, ich muß gehen," sagte Bertram, „cs ist durchausnothwendig; wartet fünf Minuten auf mich auf dieser Stelle."
„Fünf Minuten?" sagte die Zigeunerin, „fünf Stundenwerden Euch nicht hicher zurückbringen."
„Hören Sie das?" sagte Julie; „um Gottes willen, ge-hen Sie nicht!"
„Ich muß — ich muß — Mr. Dinmont wird Sie auf demRückwege begleiten."
„Nein," sagte Meg, „er muß mit Euch kommen; deswe-gen ist er hier- Er soll mit Herz und Hand Theil nehmen;und das kann er sehr wohl, denn seine Rettung hätt' Euchtheuer zu stehen kommen können."
„Freilich, Luckie, das ist sehr wahr," sagte der wackerePächter; „und eh' ich von des CapitainS Seite weiche, willich zeigen, daß ich das nicht vergessen habe-"
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