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7 (1851) Guy Mannering
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pitain Bertram's Geleit auf den vorgeschlagenen Weg. Eswar ein angenehmer Wintermorgen, und der kühle Hauchdiente nur dazu, die schönen Wandrerinnen zu erfrischen, nichtaber zu erstarren. Ein geheimes, aber doch anerkanntesBand der Freundschaft umschlang die beiden Damen; undBertram, bald auf die interessanten Berichte über seine eigneFamilie lauschend, bald seine Abenteuer in Europa und In-dien mittheilend, vergalt so zugleich das Vergnügen, welchesihm gewährt ward. Lucp war stolz auf ihren Bruder, so-wohl der kühnen und männlichen Gedanken wegen, die eraussprach, als auch der Gefahren willen, die ihm begegnetwaren und denen er mit so viel Muth stegreich entgangenwar. Und während Julie ihres Vaters Worte erwog, konntefie nicht umhin, Hoffnungen zu nähren, daß der ungebundeneGeist, welcher ihrem Vater an dem niedrigen und gemeinenBrown als Anmaßung erschienen war, an dem edlen Erbenvon Ellangowan für ritterlichen Muth und adliges Betragengelten werde-

Sie erreichten endlich die kleine Anhöhe auf dem höchstenPunkte dieses Distriktes, Gibbie'ö-Knowe genannt ein Ort,dessen wir in dieser Geschichte wohl schon, als an der Gränzedes Gebietes Ellangowan liegend, erwähnt haben. Er be-herrschte eine manchfache Aussicht auf Hügel und Thal, mitWaldung eingefaßt, deren nackte Zweige in dieser Jahreszeitdie bleiche Farbe der Landschaft durch eine dunkle Purpur-tinte hoben, während an andern Punkten die Aussicht schärferdurch künstliche Anpflanzungen begränzt war, wo die schotti-schen Fichten ihr dunkles Grün in manchfachen Schattirun-gen entfalteten. Etwa anderthalb Stunden entfernt lag dieBucht von Ellangowan, deren Wellen unter dem Einflüsse desWestwindes kräuselten. Die Thürme des zerstörten Schlosses,