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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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zu erniedrigen, ich verlange, sag' ich, daß heimliche Corre-spondenz jeder Art aufgegeben werde, und daß du Mr. Ber-tram hinsichtlich des Grundes au mich weisest. Du wirst na-türlich auch die Ursache davon wissen wollen. Erstlich wünscheich den Charakter dieses jungen Herrn genauer zu beobachten,als es die Umstände, und auch vielleicht meine Vorurtheilemir früher gestatteten auch möchte ich gern seinen Rangbestätigt sehen. Nicht als ob ich um die Wiedererlangungdes Gutes Ellangowan besorgt wäre, obwohl ein solcher Ge-genstand nirgends, außer in Romanen für gleichgiltig gehal-ten wird; aber gewiß ist Henry Bertram, Erbe von Ellango-wan, mag er das Vermögen seiner Ahnen besitzen oder nicht,eine ganz andere Person, als Vanbeest Brown, NiemandsSohn. Seine Ahnen, wie mir Mr. Plcydell sagt, sind inder Geschichte, indem sie den Bannern ihrer Fürsten folgten,ausgezeichnet, während die unfern bei Creffy und Poitiersfochten. Kurz, ich gebe und versage meine Billigung nicht,aber ich erwarte, daß du ehmalige Fehler gut machst; undda du nun leider nur noch zu einem deiner Eltern deine Zu-flucht nehmen kannst, so wirst du dadurch deine Kindespflichterfüllen, daß du das Vertrauen in mich setzest, welches meinWunsch, dich glücklich zn machen, als eine kindliche Schuldvon dir zu fordern hat."

Der erste Theil dieser Rede bewegte Julien nicht wenig;das in Vergleich gestellte Verdienst der Ahnen Bertram's undMannering's erregte ein heimliches Lächeln, aber der Schlußwar von der Art, daß er ein Herz besonders rühren mußte,welches für edelsinnige Gefühle so empfänglich war.Nein,mein theurer Vater," sagte sie, ihm die Hand reichend,nimmdie Versicherung, daß du von diesem Augenblick an die erstePerson sein sollst, die ich über Alles um Rath fragen werde,