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Schilderung unscrs Familienunglücks, aber er sagte mir nicht,daß ich meine Schwester hier finden würde."
„Das," sagte Lucy, „überließ er diesem Herrn, einem dersanftesten und treuesten Freunde, welcher meines Vaters langeKrankheit linderte, bei seinem Ende gegenwärtig war, und,unter dem härtesten Geschick, nie seine verwaiste Tochter ver-lassen wollte."
»Gott segne ihn dafür!" sagte Bertram, Simsons Handdrückend, „er verdient die Liebe, mit welcher ich selbst denschwachen Schatten seines Andenkens ehrte, welches mir ausder Kindheit geblieben "
„Und Gott segne euch beide, meine theuren Kinder," sagteSimson; ,,wär' es nicht euretwillen gewesen, so würd' ichgern (hätt' es dem Himmel gefallen,) mein Haupt zur Seitemeines Wohlthäters zur Ruhe gelegt haben."
„Aber ich hoffe," sagte Bertram, „ich hoffe mit Zuversicht,wir werden noch Alle bessere Tage sehen. All' unser Leid sollgut gemacht werden, da mir der Himmel Mittel und Freundesendet, um mein Recht zu behaupten."
„Freunde fürwahr!" wiederholte Simson, „und gesandt,wie Sie richtig sagen, von Ihm, den ich Sie früh als denQuell alles Guten betrachten lehrte. Da ist der berühmteOberst Mannering aus Ostindien, ein Mann des Krieges vonJugend auf, aber nichtsdestoweniger ein Mann von großerGelehrsamkeit, wenn man seine geringe Gelegenheit, sich Ge-lehrsamkeit zu sammeln, erwägt; und ferner ist da der berühmteAdvokat Pleydcll, ebenfalls ein sehr gelehrter Mann, nur daßer sich zu geringfügigem Tand herabläßt; und dann ist daMr. Andrew Dinmont, der meines Wissens zwar keine tiefeGelehrsamkeit besitzt, der aber, gleich den alten Patriarchen,kundig ist dessen, was Heerden und Viehzucht betrifft — Schließ-