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„Es ist in der That meines Vaters Gesicht und Gestalt,"sagte Lucy erbleichend; Bertram eilte, sie zu unterstützen —der Dominie wollte ihr Wasser in's Gesicht spritzen, (welcheser in der Eile aus der kochenden Theekanne nahm,) als zumGluck sich ihre Wangen wieder rötheten, und sie so vor derAnwendung jenes Übeln Heilmittels geschützt ward. „Ich be-schwöre Sie, mir zu sagen, Mr. Simson," sagte sie, mit schwan-kender aber feierlicher Stimme, „ob dies mein Bruder ist?"
„Er ist's — er ist's! — Miß Lucy, 'S ist der kleine HarryBertram, so gewiß, als Gottes Sonne am Himmel steht!"
„Und das ist meine Schwester?" sagte Bertram, all denGefühlen brüderlicher Liebe Raum gebend, die so lange in ihmgeschlummert hatte, weil der Gegenstand fehlte, dem er siezuwenden konnte.
„Sie ist's — sie ist's! — es ist Miß Lucy Bertram," riefSimson, „die Sie, durch meine geringe Hilfe, vollkommen fin-den werden in der Sprache Frankreichs, Italiens und selbstSpaniens — sie liest und schreibt ihre Muttersprache vollkom-men, versteht Arithmetik, so wie doppelte und einfache Buch-haltung — ich schweige von ihren Talenten im Zuschneiden,Nähen, Haushalten, welches, um jedem sein Recht zu lassen,sie nicht von mir erlernte, sondern von der Haushälterin —auch maße ich mir nicht ihre Bildung auf Saiteninstrumentenan, denn diese hat sie durch den Unterricht einer ehrbaren,jungen, tugendsamen, bescheidenen und sehr witzigen Dame,— Miß Julie Mannering — in bedeutendem Maße erworben —Luuin cniglie tribuito."
„Also du bist die Einzige," sagte Bertram zu seiner Schwe-ster, „die mir übrig geblieben ist! — In letzter Nacht, odervielmehr an diesem Morgen, gab mir Oberst Mannering eine