Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
107
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während der letzten Zeit, wo ich das Vergnügen hatte, ihnzu sehen, befand er sich allein mit einer schönen Dame, dieihm acht Uhr Morgens ein tete-ä-tete gewährte."

„Aber, Oberst," sagte der Rechtsgelehrte, „Sic sollten hin-zufügen, daß ich mehr meiner Chololadc, als meiner Liebens-würdigkeit eine so ausgezeichnete Gunst verdankte, die mir voneiner so verständigen Person erwiesen ward, wie Mrs. Rebecka."

„Und das erinnert mich, Mr. Plepdell," sagte Julie, „Ih-nen Thee anzubieten — vorausgesetzt, daß Sie bereits zuMittag gespeist haben."

„Alles von Ihrer Hand, Miß Mannering," anwortete dergalante Jurist; „Ich habe gespeist — das heißt, so gut manin einem schottischen WirthshauS speisen kann "

„Das ist mittelmäßig genug," sagte der Oberst, nach derKlingelschnur greifend; „erlauben Sie mir, Ihnen etwaskommen zu lassen."

„Nun, um die Wahrheit zu sagen," erwiederte Mr- Plep-dell, „ich möchte lieber nichts; ich habe in dieser Angelegen-heit bereits Erkundigungen eingezogen, denn Sie müssen wis-sen, daß ich einen Augenblick unten verweilte, um meine Rcise-gamaschen abzulegen, die um eine Welt zu weit sind fürmeine eingeschrumpften Beine," (dabei warf er einen selbstge-fälligen Blick hinab auf Glieder, die für sein Alter stattlichgenug waren,) „und dabei gerieth ich in ein Gespräch mitIhrem Barnes, und einer sehr verständigen Person, die wahr-scheinlich die Haushälterin war; und wir machten unter unsaus — tntu re perspeotu — ich bitte Miß Mannering fürmein Latein um Verzeihung — wir machten aus, daß die alteDame Ihrem leichten Abendessen als gediegenere Erfrischungein Gericht Wildenten beifügen sollte. Ich theilte ihr (stetsmit geziemender Bescheidenheit) meine unmaßgeblichen Gedan-