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seines Pferdes, so wie die Entfernung größer ward, sich jenerAnblick mehr und mehr seinem Auge entzog. Aus dem Sinnen,in welches er versunken war, ward er endlich plötzlich durch eineStimme aufgesiört, die zu rauh für eine weibliche, zu gellend füreine männliche war: — „Was hält Euch so lange auf der Straßezurück? — Sollen andre Euer Werk thun?"
Er blickte auf; die Sprecherin war sehr groß, hatte ein wei-tes Tuch um den Kopf gewunden, unter welchem graues Haarherabflatterte, trug ein langes, rotheS Gewand und in der Handeinen Stab, mit einer Art Lanzenspitze versehen — kurz, cs warMeg Mcrrilies. Hazlewood hatte diese merkwürdige Gestalt frü-her noch nie gesehen; er zog bei ihrem Anblick erstaunt die Zü-gel seines Pferdes an und hielt still. „Ich denke," fuhr siefort, „alle, die am Schicksale des Hauses Ellangowan Theil ge-nommen haben, sollten diese Nacht nicht schlafen; drei Men-schen haben nach Euch gesucht, und Ihr geht heim, um in Eu-rem Bett zu schlafen — meint Ihr, wenn der Bruder gefallen,könne es der Schwester wohl gehen? Nein, nein!"
„Ich verstehe Euch nicht, gute Frau," sagte Hazlewood;
„sprecht Ihr von Miß-, ich meine von irgend Jemand
aus der ehemaligen Familie Ellangowan, so sagt mir, wasich für ihn thun kann."
„Von der ehemaligen Familie Ellangowan?" antwortetesie mit großer Heftigkeit; „von der ehemaligen Familie Ellan-gowan! und wann war je, oder wann wird je eine FamilieEllangowan sein, die nicht den edeln Namen Bertram führt?"
„Aber was meint Ihr eigentlich, gute Frau?"
„Ich bin keine gute Frau — das ganze Land weiß, daßich schlecht genug bin, und die Andern, wie ich selber, mögentraurig genug sein, daß ich nicht besser bin. Aber ich kannthun, was gute Weiber nicht können und nicht dürfen. Ich