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„Nun," sagte sie, ihm den Teller vorsetzend, „hier ist etwas,was Euer Herz erwärmen wird."
„Mich hungert nicht, — maletica — das heißt — Mrs.Merrilies!" Denn er sagte im Stillen : „es duftet süß, ist abervon einer Canidia oder Ericthoe gekocht worden."
„Wenn Ihr nicht den Augenblick eßt und vernünftig wer-det, bei dem Brod und dem Salz! so will ich's Euch mit demLöffel hinunterstopfen, so schartig er ist, Ihr mögt wollen odernicht. Beiß zu, Sünder, und verschling's!"
Simson hatte, in der Furcht vor Eidechsenaugen, Frosch-zehen, Tigereingcweiden und dergleichen Leckerbissen, beschlossen,sich nicht daran zu wagen; aber der Duft des Gerichts besiegteschnell seine Hartnäckigkeit, denn der Mund begann ihm schonzu wässern und die Drohungen der Here entschieden ihn vollends,zuzulangcn. Hunger und Furcht sind treffliche Casuisten.
„Saul," sagte der Hunger, „speiste mit der Here von En-dor." — „Und das Salz," setzte die Furcht hinzu, „welches sieauf das Essen streute, zeigte deutlich, daß es kein schwarzkünst-lerisches Mahl ist, wobei diese Würze nie vorkommt." — „Undüberdies," sagte der Hunger, nachdem der erste Löffel hinabwar, „übcrdieß ist es nahrhaftes und erquickendes Fleisch."
„Das Essen schmeckt Euch?" sagte die Wirthin.
„Ja," antwortete Simson, „und ich danke dir — 8oelers-tissimu — das heißt — Mrs. Margaret."
„Gut, eßt Euch satt; aber wenn Ihr wüßtet, woher wir'shaben, so würd' es Euch nicht so gut schmecken." Simsonließ den Löffel sinken, als er ihn eben mit voller Ladung zumMunde führen wollte. „Es hat so manche Wache bei Mon-denlicht gekostet, um den ganzen Kram zusammen zu bringen,"fuhr Meg fort, — „die Leute, die das Mahl essen sollen, dach-ten wenig an Eure Jagdgesetze."