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7 (1851) Guy Mannering
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den ertrug. Ich habe manchen harten Kampf mit der DameFortuna bestanden, und sie soll mich auch jetzt nicht schlagen,wo ich mir noch helfen kann "

Indem er nun seinen Muth zusammennahm, bemühte ersich, seine Lage im günstigsten Lichte zu erblicken. Delaserremußte bald ankommcn; ja, und sollte er sich auch zuerst anMannering wenden, wer konnte sagen, ob die Folge nicht eineVersöhnung zwischen ihnen sein werde? Er hatte oft bemerkt,und erinnerte sich dessen nun, daß, wenn sein ehmaliger Oberstdie Partei Jemands nahm, dies nie halb geschah, und daß erdie Personen am meisten zu lieben schien, denen er Verbind-lichkeiten aufgelegt hatte- Von diesen Gedanken kam er na-türlich auf Julie; und ohne genau die Kluft zu erwägen, diesich zwischem einem Glücksritter, der durch ihres Vaters Zeug-niß aus dem Gefängniß zu kommen wünschte, und zwischenihr dehnte, welche die Erbin der Reichthümer und Aussichtendieses Vaters war: baute er das hübscheste Schloß in die Wol-ken, und schmückte es mit all den Farben eines sommerabend-lichen Himmels, als seine Arbeit durch ein lautes Klopfen andas äußere Thor unterbrochen ward, worauf das Bellen je-nes großen Kettenhundes antwortete, welcher im Hofe als Zu-gabe der Garnison cinquartirt war. Nach mancherlei Vor-sichtsmaßregeln ward das Thor geöffnet und eine Person ein-gelassen. Nunmehr ward die Hausthür entriegelt, aufgeschlossenund entkettet, die Füße eines Hundes tappten eilig die Treppeempor und das Thier ließ sich nun kratzend und winselnd ander Thür des Zimmers hören. Darauf ließ sich ein schwererTritt vernehmen und Mac-Guffogs Stimme rief, den Wegweisend:hierher, hierher! verfehlt die Stufen nicht; das istdas Zimmer." Bertrams Thür ward geöffnet, und zu seinerUeberraschung und Freude fuhr Wasp, sein Dachs, in's Ge-