damit Ihr nach der Rückkehr des Obersten Guy Manneringvon Edinburg alsbald wieder zu erscheinen bereit seid."
„Mit aller Ergebenheit, Sir Robert," sagte Glossin, „er-laube ich mir die Frage, ob Sie beabsichtigen, diesen jungenHerrn nach dcmILandgcfängniß zu senden? denn wofern diesnicht Ihre bestimmte Absicht ist, nehm' ich mir die Freiheit,anzudeuten, daß cs minder hart sein wurde, wenn man ihnnach dem Arbeitshaus bei Portaufcrry schickte, wo er, ohneden Blicken der Menge bloSgestellt zu werden, doch sicher be-wahrt wäre; und cs ist diese Vermeidung der öffentlichenSchaustellung ein Umstand, der wohl zu berücksichtigen ist,für den Fall, daß seine Erzählung begründet wäre "
„Ja, cs ist eine Militärwache in Portaufcrry zur Be-schützung der Güter im Zollhause; und überhanpt ist jenerOrt verhältnißmäßig ziemlich bequem, so daß wir also, wennwir alles erwogen haben, diese Person gefangen setzen — ichwollte vielmehr sagen, diese Person ermächtigen wollen, sichim Arbeitshaus zu Portauserry bewahren zu lassen."
Demnach ward der Verhaftsbefehl ausgefertigt und demGefangenen angekündigt, daß er am nächsten Morgen nachjenem Gefängniß gebracht werden sollte; denn Sir Robertmochte den Deckmantel der Nacht, wo der Gefangene leichtentfliehen konnte, nicht dazu benutzen. Bis zur Zeit der Al»fahrt sollte er im Schloß Hazlewood bewahrt werden.
Es kann nicht so hart sein, als meine Gefangenschaft beiden Luties in Indien, dachte Bertram; und auch so langekann cs nicht währen- Aber der Teufel hole den alten gra-vitätischen Burschen, sammt seinem schlauen Genossen, derihm stets zu Gefallen spricht, — sie können nicht einmal einesschlichten Mannes Geschichte verstehen, wenn sie ihnen er-zählt wird.