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7 (1851) Guy Mannering
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machen. Aber sein Zögern gereichte Glossin in der Meinungdes stolzen Baronet zum Vortheil.

Während die Gerichtsdiener ihren Gefangenen in einer Art vonBedientenstube bewahrten, ward Mr. Glosstn in das sogenanntegroße Eichenzimmer geführt, ein langes Gemach, mit wohlgeglät-tetem Täfelwerk ausgelegt, und geschmückt mit den grimmigenPortraits der Ahnen Sir Hazlewoods. Der Gast, welcher seinerniedrigen Geburt kein inneres Bewußtsein von Werth gegen-überstellen konnte, fühlte seine Niedrigkeit und zeigte durch dieTiefe seiner Verbeugung und sein knechtisches Benehmen, daß derLairdvon Ellangowan einstweilen wieder zu der alten demüthi-gen Stellung des ehemaligen Gerichtsschreibers herabgesunkenwar. Er hätte sich in der That gern selbst überredet, daß er demStolze des alten Baronet nur schmeichle, um sich dadurch Vor-theile zu verschaffen; aber seine Gefühle waren gemischter Artund er empfand den Einfluß der nämlichen Vorurtheile, denener zu schmeicheln glaubte.

Der Baronet empfing den Gast mit dem herablassenden An-stande, welcher ihm einerseits seine eigene ungeheure Uebcrlegen-heit darthun, und andrerseits die Großmuth und Höflichkeit zei-gen sollte, womit er jene aufzugeben und sich zu einer Unter-haltung mit gemeinen, gewöhnlichen Menschen hcrabzulaffenwüßte. Er dankte Glossin für seine Aufmerksamkeit in einer An-gelegenheit, die den jungen Hazlewood so nahe beträfe, und aufseine Familienbilder deutend, bemerkte er mit gnädigem Lächeln:Wirklich sind diese ehrwürdigen Gentlcmen, Mr. Glossin, ebensosehr in diesem Falle, als ich selber, verpflichtet für die Mühe, Be-schwerde, Sorgfalt und Unruhe, die Sie zu ihrem Besten ertragenund aufgewendet haben ; ich zweifele nicht, daß sie, wenn sie fähigwären, selbst zu reden, sich mit mir, Sir, vereinigen würden, umIhnen für die Anhänglichkeit zu danken, die Sie dem Hause Hazle-