Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
15
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Morgen gerade mit einer Person beschäftigt war, die er übervorzunehmende Reparaturen und eine Erweiterung des HausesEllangowans zu Rathe zu ziehen pflegte; er hatte beschlossen,die Steine des verfallenen Schlosses zum neuen Gebäude zubenutzen, weil er an den alten Resten wenig Behagen fand, dieihn zu sehr an die Größe der früher» Bewohner erinnerten-Deßhalb kam er herbei, begleitet von dem schon früher erwähn-ten Feldmesser, welcher im Nothfalle auch die Stelle eines Archi-tekten versah. Zm Entwurf von Plänen u. s- w. Pflegte sich Glos-sin auf seine eigene Geschicklichkeit zu verlassen- Bertram wandteihnen gerade den Rücken zu, als sie die Anhöhe heraufstiege»,und überdies war er auch durch die Zweige des großen Bau-mes völlig verborgen, so daß Glosstn die Gegenwart des Frem-den nicht eher gewahrte, als bis er dicht bei ihm war.

Ja, Sir, ich Hab' es schon oft zu Ihnen gesagt, das alteSchloß hat herrliche Bausteine; und es würde für das Gutbesser sein, wenn das Nest völlig niedergeriffen wäre, da esja doch nur eine Höhle für Schmuggler ist." In diesem Au-genblick wandte sich Bertram schnell nach Glossin um uud sagte,nur zwei Schritt von demselben entfernt:Wollen Sie das herr-liche Schloß zerstören, Sir?"

Sein Gesicht, seine Person, und seine Stimme waren so genaudie seines Vaters in dessen besten Tagen, daß Glosstn, jenen 'Aus-ruf vernehmend und eine so unverhoffte Erscheinung in Gestaltseines Wohlthäters erblickend, und zwar fast auf derselben Stelle,wo der letztere gestorben war, beinah auf den Gedanken gerieth,das Grab habe seinen Tobten wiedergegeben. Er wankte einigeSchritte rückwaris, wie wenn er eine plötzliche und töotliche Wundeempfangen hätte. Jndeß rief er augenblicklich seine Geistesge-genwart zurück, indem ihn der quälende Gedanke ergriff, daßer keinen Bewohner einer andern Welt vor sich habe, sondern