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leutnant verlangte er ein solches Zeugniß über seinen Rangund sein Betragen im Regimente, daß er damit seinen Cha-rakter als Gentleman und Offizier unwiderleglich darthunkönne. Seine mißlichen pecuniären Verhältnisse bedrängtenihn so sehr, daß er deßwegen an Dinmont schrieb und ein klei-nes Darlehen verlangte, indem er nicht zweifelte, daß er, beider geringen Entfernung von etwa dreißig Stunden, bald einegünstige Antwort auf sein Gesuch erhalten werde, welches ernur deßwegen wage, weil er, kurz nach ihrer Trennung, be-raubt worden sei. Darauf erwartete er mit großer Ungeduld,wiewohl ohne bedeutende Besorgniß, die Antworten auf dieseverschiedenen Briefe.
ES muß, zur Entschuldigung seiner Correspondenten, be-merkt werden, daß die Post damals weit saumseliger war,als seit Mr. Palmers sinnreicher Erfindung; und was insbe-sondere den wackeren Dinmont betrifft, so erhielt dieser wah-rend eines Vierteljahrs selten mehr als einen Brief, (außerwährend der Zeit, wo er in einen Proceß verwickelt war, woer regelmäßig nach der Stadt zum Postamt schickte,) und seineCorrespondenz blieb gewöhnlich einige Monate an des Post-meisters Fenster stecken, zwischen Flugschriften, Pfefferkuchen,Balladen und dergleichen Dingen, womit der besagte Post-meister Handel trieb. Ueberdies existirte dort eine, noch nichtvöllig abgckommene, Gewohnheit, einen Brief von einer Stadtzur andern, vielleicht bis zur Entfernung von fünfzehn Stun-den, einen Umkreis von hundert Stunden machen zu lassen,ehe er am Orte seiner Bestimmung anlangtc; daraus entsprangder mehrfache Vortheil, daß der Brief durchaus wohl ausge-lüftet wurde, der Einnahme des Postamts noch einige Pencezuficlen und daß die Geduld der Corrcspondenten geübt wurde.Brown blieb, Dank jenen Umständen, so manchen Tag in Allonby