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tuch vom Auge nehmend, „war dies ein gar bitterer Tag fürmich; und ein Tag des Grames, der schwer zu tragen war— aber Er gibt Kraft, welcher die Last auflegt."
Oberst Mannering ergriff die Gelegenheit, Mr. Pleydellum Belehrung über die besondern Umstände zu bitten, welchemit dem Verluste des Knaben im Zusammenhänge standen;und der Rechtsgelehrte, welcher gern über Gegenstände derCriminalrechtspflege sprach, vorzüglich wenn er dabei seineeigenen Erfahrungen anbringen konnte, berichtete der Längenach alle einzelnen Umstände. „Und was ist nun Ihre Mei-nung über den Erfolg der ganzen Sache?"
„Nun, daß Kennedy ermordet war; dergleichen Fälle findvon jeher an dieser Küste vorgekommen — Kämpfe der Schmugg-ler mit den Zollbeamten."
„Und was vcrmuthen Sie wohl hinsichtlich des Schicksalsdes Knaben?"
«O, ohne Zweifel ist er ebenfalls ermordet," antwortetePleydell. „Er war alt genug, um erzählen zu können, waser gesehn hatte, und jene ruchlosen Schurken würden kein Be-denken getragen haben, einen zweiten bcthlehemitischen Kinder-mord zu begehen, sobald dies ihr Interesse verlangt hätte "
Der gelehrte Simson seufzte tief und rief aus: „Un-ge-heu-er!"
„Aber es war bei der Sache auch von Zigeunerinnen dieRede," sagte Mannering, „und was jener gemein ausschendeMensch nach dem Leichenbegängniß sagte" —
„Mrs. Bertram'ö Gedanke, daß das Kind noch lebe, grün-dete sich auf die Aussage einer Zigeunerin," sagte Pleydell,die leise hingeworsene Andeutung ausfaffend — „Ich beneideSie um die scharfe Beobachtungsgabe, Oberst; — es ist eineSchande für mich, daß ich nicht selber auf diesen Punkt ge-