199
Magellanstraße im Vergleich zu dem offeneren aber auch wei-tern Wege um das Cap Horn ist.
Als Mannering die Empfehlungsbriefe betrachtete, die ihmPlepdell in die Hand gelegt hatte, fand er zu seinem Ver-gnügen, daß sie an einige der ersten gelehrten Personen Schott-lands gerichtet waren. „An David Hume, Esq-" „An JohnHume, Esc,." „An vr. Ferguson." „An vr. Black." «An LordKaimes." „An Mr- Hutton." „An John Clerk, Esq. vonEldin." „An Adam Smith, Esq. „An vr. Robertson-"
„Wahrhaftig, mein rechtskundiger Freund hat eine guteAuswahl von Bekanntschaften — dies sind wirklich ganz vor-treffliche Namen — Ein Ostindier muß seine Talente ein we-nig zusammennehmen und seinen Geist in Ordnung bringen,eh' er in eine solche Gesellschaft tritt "
Mannering bediente sich dieser Empfehlungen mit Vergnü-gen, und wir bedauern sehr, daß es nicht in unserer Machtsteht, dem Leser einen Bericht von der Unterhaltung und Be-lehrung zu geben, welcher er theilhaft wurde, indem er ineinen Kreis cingeführt ward, welcher nie für Fremde von Ver-stand und Bildung geschlossen war und der vielleicht zu keinerZeit seines Gleichen hatte, wenn man die Höhe und Manch-faltigkeit der Talente erwägt, die sich hier auf einem Punktevereinigt fanden.
An dem folgenden Donnerstage erschien Mr. Plepdell indem Gasthause, wo Oberst Mannering wohnte. Das Wild-pret ward trefflich, der Wein ausgezeichnet gefunden; und dergelehrte Sachwalter, ein entschiedener Freund der Freudender Tafel, erwies beiden vorzügliche Ehre. Jndeß kann ichdoch nicht bestimmt sagen, ob ihn das gute Mahl mehr er-freute, oder die Gegenwart des gelehrten Simson, mit wel-chem er, nach seiner witzigen Weise, sowohl sich, als einige