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Der Pächter wandte sich um, unendlich erfreut, daß manihn bemerkte, mochte es auch nur auf die angegebene Weisesein; denn in seinem Herzen ehrte er, nächst seinem eigne»Oberherrn, einen Rechtsgelehrten vor Allen.
,,So wollt Ihr wohl weiter nichts vornehmen, in Bezugauf die Sache wegen der Weideplätze?"
»Nein, nein, Sir — Niemand verliert gern sein Recht undläßt sich darüber noch auslachen. Aber weil Euch die Sachenicht angenehm scheint, oder weil Ihr vielleicht der Freund desGegenpart seid, so muß ich zu einem andern Advokaten gehn "
„Da, sagt'ich es Ihnen nicht, Oberst Mannering? — Nunwohlan, Freund, wenn Ihr durchaus ein Narr sein müßt, sowollen wir wenigstens dafür sorgen, daß der Proceß möglichstbillig für Euch ausfällt, und daß Ihr auch wo möglich amEnde der Sieger seid. Schickt Eure Papiere und ich werdedafür sorgen, daß Eure Sache gehörig geführt wird- Ich seheam Ende nicht ein, warum Ihr nicht auch Eure Proceffe undEure Fehden vor den Gerichten haben solltet, so gut wie EureVorfahren ihre Todtschlägereien und brennenden Dörfer hatten."
„Sehr natürlich, in der That, Sir. Wir wollten das alteWesen genau eben so treiben, wär' cs nicht um der Gesetze willen.Und da uns das Gesetz bindet, so soll uns auch das Gesetz lösen.Und wirklich hat auch ein Mann in unsrer Gegend erst dannein rechtes Ansehn, wenn er vor Gericht gestanden hat."
„Vortrefflich, mein Freund! Nun geht und schickt EurePapiere. — Kommen Sie, Oberst, wir haben hier nichts wei-ter zu thun."
„Nun, wir wollen nun schon mit Jock von Dawston Cleughfertig werden!" sagte Dinmont, sich voller Freude auf denSchenkel schlagend.