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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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rig genug. Und nun zu unserm Geschäft- Es freut mich,daß Sie mein alter Freund Mac-Morlan zu mir geschickt hat;er ist ein thätiger, ehrlicher und einsichtsvoller Mann, langeschon Untersheriff der Grafschaft und er begleitet dies Amtnoch immer. Er weiß, welche Achtung ich für die unglücklicheFamilie von Ellangowan und für die arme Lucy hege. Ichhabe sie seit ihrem zwölften Jahre nicht gesehen und damalswar sie ein süßes, artiges Kind, leider unter der Aussicht einesrecht thörichten Vaters. Aber meine Theilnahme für sie schreibtsich von früher her. Ich ward als Sheriff der Grafschaft, Mr.Mannering, berufen, die nähern Umstände eines Mordes zuerforschen, welcher bei Ellangowan gerade am Tage der Geburtdieses armen Kindes begangen worden war, und welcher, durchein seltsames Zusammentreffen, das ich nicht zu enträthselnvermochte, den Tod oder das Abhandenkommen ihres einzigenBruders, eines Knaben von etwa fünf Jahren, -erbeiführte.Nein, Oberst, nie werde ich das Elend des Hauses Ellango-wan an jenem Morgen vergessen! Der Vater halb wahn-sinnig die Mutter bei der Entbindung gestorben das hilf-lose Kind, das kaum eine Wärterin fand, wehklagend und wei-nend in einem Augenblicke solches Herzeleids. Wir Advokatenfind nicht von Eisen, Sir, oder von Erz, so wenig als ihrKriegsmänner von Stahl. Wir stehen im Verkehr mit den Ver-brechen und der Trübsal der bürgerlichen Gesellschaft, wie ihrmit denen, die der Krieg mit sich führt, und um in jedem Falleeure Pflicht zu thun, ist ein Bischen Gleicbmuth vielleicht noth-wendig Aber der Teufel hole einen Krieger, dessen Herzso hart sein kann, wie sein Schwert, und des Teufels Groß-mutter hole den Rechtsgelehrten, der sein Herz mit Erz um-gibt, statt seine Stirne! Aber ich komme ganz um meinenSonnabend wollen Sie die Güte haben und mir die Pa-