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„Ich! gewiß nicht — geht heim, geht heim, trinkt mit ein-ander und vertragt euch." Dandy schien nur halb zufrieden undblieb noch stehen. — „Gibt cs noch etwas, mein Freund?"
»Sir, nur noch etwas wegen der Erbschaft jener Dame,die neulich gestorben ist, der alten Miß Margarete Bertramvon Singlestde."
„Ei, was habt Ihr damit zu thun?" sagte der Sachwalterhöchlich erstaunt.
„Nun, wir sind nicht mit den Bertrams verwandt," sagteDandy, — „sie waren große Leute und nicht unsers Gleichen
— Aber Hanne Liltup, die war des alten Singlestde Haus-hälterin, und die Mutier der beiden jungen Ladies, die nun todtsind. Die letzte von ihnen starb in reifem Alter. Hanne Liltupstammte von Liddel und war nah genug mit uns verwandt, dennsie war Geschwisterkind von meiner Mutter Stiefschwester- Sieließ sich mit Singlestde ein, (das ist sicher und gewiß,) als sie seineHaushälterin war, und das war ein wahres Herzeleid für ihreganze Freundschaft. Aber er ließ sich mit ihr trauen, um derKirche ihr Recht zu geben — und nun möcht' ich von Euch wissen,ob ich nicht einen rechtlichen Anspruch an die Erbschaft habe?"
„Nicht den Schatten eines Anspruchs."
„Nun gut, das macht uns nicht ärmer," sagte Dandy, —„aber sie kann wohl an uns gedacht haben, wenn sie ein Testa-ment gemacht hat. — Wohlan, Sir, ich habe gesagt, was ichzu sagen hatte — ich wünsche Euch nun eine gute Nacht, und"
— hierbei steckte er die Hand in die Tasche.
»Nein, nein, mein Freund; ich nehme niemals Gebührenin der Sonnabendnacht, oder von Jemand, der nichts Schrift-liches bringt. Und nun fort mit Euch, Dandy." Und Dandymachte seine Verbeugung und schied alsbald.