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„Still, still, — ich sag' Euch, der Gewinn soll gemeinschaft-lich werden."
„Ei, wollt Ihr mir die Hälfte des Gutes geben?"
„Was, das halbe Gut? — meint Ihr, wir könnten zu-sammen zu Ellangowan wohnen, und die Baronie gemeinsamhaben?"
„Sturm und Wetter, nein! aber Ihr könntet mir die Hälftedes Werthes geben, das halbe Geld. Mit Euch leben? nein
— ich habe selber ein Lusthaus zu Middelburg, und einenBlumengarten, wie der des Bürgermeisters."
„Ja, und einen hölzernen Löwen an der Thür, und eine ^gemalte Schildwache im Garten, mit einer Pfeife im Munde!
— Doch, hört an, Hattcraick; was werden Euch all' dieseTulpen, Blumengärten und Lusthäuser in den Niederlandennützen, wenn Ihr hier in Schottland gehängt seid?"
Hatteraick's Züge verdunkelten sich. „Der Teufel! gehängt?"
„Ja, gehängt, Mynheer Capitain. Der Teufel wird schwer-lich den Dirk Hattcraick davor bewahren, als Mörder undKinderdieb gehangen zu werden, sobald der Junker von Ellan-gowan sich in diesem Lande niederläßt, und wenn der wackereCapitain etwa ertappt würde, während er seinen guten Schleich-handel wieder einrichtct. Und, ich will nichts behaupten, —aber man schwatzt jetzt viel vom Frieden, und die General-staaten dürften Euch wohl, den neuen Bundesgenossen zu Ge-fallen, ausliefern, selbst wenn Ihr Euch im Vaterlandebefändet."
»Potz Hagel, Blitz und Donner! ich — ich glaube, Ihrhabt recht."
„Nicht," sagte Glossin, welcher merkte, daß er den erwünsch-ten Eindruck hervorgebracht hatte, „nicht etwa, als ob ich unhöf-lich sein möchte;" dabei ließ er in Hatteraick's nicht widerstrebendeHand eine Banknote von beträchtlichem Werthe gleiten-