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quälender Bangigkeit den schrecklichen Anblick vermieden habe.Das wilde Geschrei seines WohlthäterS: „Mein Kind! meinKind!" klang wieder in seinen Ohren. „Guter Gott!" riefer, »ist denn auch alles, was ich gewann, diesen schrecklichenAugenblick werth, und die tausend Besorgnisse und Befürch-tungen, die mir seitdem das Leben verbitterten? — O wiesehr wünsch' ich, daß ich läge, wo der unglückliche Mannliegt, und daß er statt meiner hier lebend und gesund stände!— Aber diese Klagen kommen alle zu spät."
Indem er daher seine Gefühle unterdrückte, kam er vor-wärts zu der Höhle, — welche dem Orte, wo man den Leich-nam fand, so nahe war, daß die Schmuggler in ihrem Ver-steck die verschiedenen Vermuthungen der Anwesenden in Betreffdes Schicksals ihres Opfers gehört hüben konnten. Aber nichtskonnte vollständiger verborgen sein, als der Zugang zu ihremAsyl. Die Oeffnung, kaum breiter als die eines Fuchsbaues,lag an der Vorderseite der Klippe genau hinter einem schwar-zen Felsstück oder aufrechtstchenden Steine, welcher sie denFremden eben so gut verbarg, als er für die, welche den Ortals Versteck benutzten, ein Zeichen der Lage des letzter» war.Der Raum zwischen diesem Stein und der Klippe war außer-ordentlich schmal, und da er sehr mit Sand und dergleichenumhäuft war, so hätte die genaueste Forschung den Zugangzur Höhle nicht entdecken können, wenn man nicht zuvor jeneSubstanzen, welche die Fluth hier angcschwemmt, beseitigthätte- Um die Verborgenheit sicherer zu machen, pflegten dieSchleichhändler, die den Ort besuchten, nach ihrem Eintrittdie Oeffnung mit welkem Seegras zu verstopfen, welches sielocker davor häuften, als wenn es die Wellen angespült hätten.Dirk Hatteraick hatte diese Vorsichtsmaßregel nicht vergessen.
Glossin, obwohl ein kühner und dreister Mann, fühlte doch