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„O ja, Sir; mein Oheim, der Constable, hielt zu Ellan-gowans Zeiten einmal einen Mann drei Tage lang dort fest.Aber es war ein gewaltiger Staub drin" —
„Ich weiß das Alles; aber diese Person wird nicht lange dortbleiben — es ist nur für eine Nacht, er soll nur bis auf weitereUntersuchung dort bleiben. Davor befindet fich ein kleines Ge-mach, dort könnt Ihr Euch ein Feuer machen, und ich werd'Euch hinreichende Mittel senden, um es Euch behaglich zu ma-chen. Aber verwahrt die Thür, die den Gefangenen einschließt,ja sorgfältig; und hört, laßt ihn auch in dem festen Gemacheein Feuer haben, die Jahrszeit verlangt das. Vielleicht wirder morgen früh beredtsamcr sein."
Mit diesen Weisungen und mit einem reichlichen Vorrathvon Speisen und Branntwein entließ der Friedensrichter seineLeute, die während der Nacht im alten Schlosse Wache haltensollten; er hoffte und glaubte, daß fie die Nacht weder mitWachen noch Beten hinbringen würden.
Es war nicht zu erwarten, daß Glosfin in dieser Nacht tiefund fest schlafen werde. Seine Lage war äußerst gefährlich, denndie Pläne eines schurkischen Lebens schienen mit einemmal über ihmzusammenstürzen zu wollen. Er legte sich zur Ruhe, fand aberlange den Schlafnicht aufscinemKiffen. Endlich entschlief«, abernur, um von seinem Wohlthäter zu träumen, — erst, wie er ihnzuletzt geschn hatte, mit der Bläffe des Todes im Gesicht; dann saher ihn wieder in aller Frische und Kraft der Jugend erscheinen, umihn aus dem Hause seiner Väter zu verjagen. Dann träumte erwieder, er käme, nachdem er lang' über eine wilde Haide gewan-dert, endlich zu einem Wirthshaus, aus welchem das Getöse eineswilden GelagS schallte; als er darauf eintrat, war die erste Person,die er erblickte, Frank Kennedy, ganz zerschmettert und blutig,wie er am Gestade der Warrochspitze gelegen hatte, aber mit einem