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„Was mich betrifft," fuhr Glossin fort, „so habe ich keinenVortheil davon, hart mit einem alten Bekannten zu verfahren— aber ich muß meine Pflicht thun — ich werde Euch nochheute in einer Postkutsche nach Edinburg schicken."
„Kreuz Donner! das werdet Ihr doch nicht thun?" sagteHatteraick in einem lcisern und demüthigern Tone; „ei, hattetIhr nicht die halbe Ladung in Wechseln auf Vanbeest undVanbrüggen erhalten?"
„Das ist so lange her, Capitain Hatteraick," sagte Glossin,„daß ich wirklich vergessen habe, welchen Lohn ich für meineMühe erhielt."
„Eure Mühe? für Euer Schweigen, wollt Ihr sagen "
„Es war eine Geschäftssache," sagte Glossin, „und ichhabe mich seit einiger Zeit von Geschäften zurückgezogen."
„Gut, aber ich habe eine Nachricht, die Euch wohl veran-lassen könnte, die alte Laufbahn wieder mit Eifer zu betreten,"antwortete Dirk Hatteraick. „Ja, Mann, ich wollt' Euch, holmich der Teufel, besuchen, und Euch etwas sagen, was Euchbetrifft."
„Von dem Knaben?" sagte Glossin unruhig.
„Ja, Mpnheer," erwiederte der Capitain kalt-
„Er lebt nicht mehr, nicht wahr?"
„So lebendig ist er, wie Ihr oder ich," sagte Hatteraick.
„Guter Gott! — aber in Indien?" rief Glossin.
„Nein, tausend Teufel, hier! hier an Eurer verfluchtenKüste," bestätigte der Gefangene.
„Aber Hatteraick, dies, (wenn es nämlich wahr ist, was ichnicht glaube,) dies wird uns beide ruiniren, denn er muß sichwohl Eurer Behandlung erinnern; und was mich betrifft —für mich wird es die ärgsten Folgen haben! Es wird unsbeide ruiniren, sag' ich Euch."