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„Nun gut, wir saßen bei einem Gläschen Branntwein,den ich mir hatte geben lassen, bis er hereinkam."
„Wer?«
„Er!" dabei zeigte er mit rückwärtsgebogenem Daumennach der Küche, wo der Gefangene bewahrt wurde. Er hatteseinen Mantel um sich gewickelt und ich vermuthete, daß ernicht waffenlos wäre. Da dacht' ich, das Beste wäre, ihnrecht sicher zu machen und fing so vertraut mit ihm zu schwa-tzen an, daß er glaubte, ich wäre von der Insel Man. Ichsetzte mich zwischen ihn und sie, damit sie ihm keinen Winkgeben sollte. Als wir nun im besten Trinken waren, wetteteich mit ihm, er könnte nicht, ohne abzusctzen, ein QuartBranntwein austrinken — darauf versuchte er das — und imgleichen Augenblicke kamen Slounging Jock und Dick Spur'emherein, wir legten ihm die Ketten an und fingen ihn so ruhigwie ein Lamm; nun hat er seinen Hieb schon wieder ausge-schlafen und ist so munter wie ein Maikäfer, um Euch aufAlles Antwort^geben zu können." Diese Erzählung, von einerMenge Geberdcn und Grimassen begleitet, ärntete am Schluffeden Dank und das Lob, welches der Erzähler erwartete-
„Hat er keine Waffen?" fragte der Richter.
„Ei wohl, die sind nie ohne Dolche und Messer."
„Etwa Papiere?"
„Dies Bündel," sagte Mac-Guffog, indem er ein altesTaschenbuch darreichte.
„Geht nun hinunter, Mac-Guffog, und wartet " Der Ge-richtsdicner verließ das Zimmer.
Das Klirren von Eisenketten ward unmittelbar nachherauf der Treppe'gehört, und nach wenigen Minuten wurde eingefesselter Mann hereingeführt. Er war dick, rüstig und mus-kulös, und obwohl sein ergrautes Haar ein schon vorgerücktes