Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
109
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einen dunkeln Rock mit Metallknöpfen, hatte lichtbraunes, un-gepudertes Haar, blaue Augen, gerade Nase, reifete zu Fuß,hatte weder Diener, noch Gepäck Gewiß erinnert Ihr Euch,einen solchen Reisenden gcsehn zu haben?"

Wirklich, Herr," antwortete Mrs. Mac-Candlis-, ich kannmein Gedächtniß nicht mit dergleichen Dingen belästigen indiesem Hause gibt es wahrhaftig mehr zu thun, als nach demHaar, der Nase und den Augen der Fremden zu sehn."

Dann, Mrs. Mac-Candlish, muß ich Euch in schlichtenWorten sagen, daß sich diese Person eines Verbrechens ver-dächtig gemacht hat; und nur in Folge dieses Verdachts zieheich, als Magistratsperson, Erkundigung bei Euch ein,wei-gert Ihr Euch, meine Fragen zu beantworten, so wird cszum Eide kommen müssen."

Aber, Sir, ich darf nicht schwören ") wir pflegen ru derAntiburgher Versammlung zu gehen 's ist wahr, zu BailieMac-Candlish's Lebzeiten (Gott Hab' ihn selig,) gingen wirzum Presbpterianer aber nachdem er zu einem bessern Platz,als Kippletnngan, gerufen ward, bin ich wieder zum würdi-gen Mr. Mac-Grainer gegangen. Und so seht Ihr, Sir, ichkann nicht schwören, ohne den Geistlichen zu fragen vor-züglich da es einen so armen jungen Menschen betrifft, derfremd und freundlos durch das Land geht."

Ich werde vielleicht Eure Skrupel beseitigen, ohne Mr-Mac-Grainer zu belästigen, wenn ich Euch sage, daß der Kerl,nach dem ich forsche, derselbe Mensch ist, welcher unfern jun-gen Freund Charles Hazlewod schoß."

Guter Gott! wer hätte so etwas von ihm denken können? nein, wenn es wegen Schulden wäre, oder wegen Händeln

«) Einige der strengen"Dissenters weigern sich, vor einer weltlichenObrigkeit einen Eid gbj»lege».