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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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einem jungen Herrn in Hazlewoods Lage die besten indirektenGelegenheiten zu geben pflegen. Ich wünsche nur, daß fich meinguter Papa in Acht nimmt, um sich nicht die gewöhnliche Strafefür Einmischung in fremde Angelegenheiten zuzuziehen. Ich ver-sichere dich, wenn ich Hazlewood wäre, ich würde seine Compli-mente, seine Verbeugungen, dies Mantel- und Shwalumhängenund dies Armgeden mit nicht geringem Argwohn betrachten; undwirklich thut dies Hazlewood in manchem launischen Augenblicke,wie ich glaube. Stelle dir vor, welche einfältige Rolle bei solchenGelegenheiten dann deine arme Julie spielen muß! Hier ist meinVate'r, der bei meiner Freundin den Angenehmen spielt; dort istder junge Hazlewood, der jedes ihrer Worte und jede Bewegungihrer Augen bewacht; und ich habe nicht die armselige Genug-thuung, irgend ein menschliches Wesen zu interessiren nichteinmal das geistliche Ungethüm, denn das sitzt da mit offenemMunde und großen glotzenden Augen, gleich einer Statue, undstarrt bewundernd Meß Baartram an.

Alles dies macht mich zuweilen ein Bißchen nervenkrank undzuweilen auch ein Bißchen mißlaunisch und boshaft. Ich war neu-lich gegen meinen Vater und die Liebenden so gereizt, daß ich, da ichmich von ihrer Gesellschaft und Unterhaltung gänzlich vernachläs-sigt sah, einen Angriffauf Hazlewood unternahm, dem er, ohne un-höflichzuscheinen, nicht leicht auSweichen konnte. Er ward allmä-lig warm in seiner Vertheidigung. Du kannst glauben, Matilde,daß er ein eben so artiger als hübscher junger Mann ist, und erwarmir bisher noch nie in so vortheilhaftem Lichte erschienen. Abermitten in unserer lebhaften Unterhaltung drang plötzlich ein leiserSeufzer von Miß Lucy zu meinem gar nicht unzufriedenen Ohr.Ich war viel zu großmülhig, als daß ich meinen Sieg hätte weiterverfolgen sollen, selbst wenn ich den Vater nicht gefürchtet hätte.Zum Glück für mich war er gerade eifrig mit Schilderung der Ei-

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