Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
30
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ging Dumple über den kleinen Fluß, und sodann trabte ermit schnellerem Schritte etwa eine halbe Stunde Wegs amUfer hin, bis er sich einigen niedrigen, strohgedeckten Häusernnäherte, die mit ihren Ecken so gegen einander standen, alswollten sie aller Symmetrie Hohn sprechen. Dies waren dieWirthschaftsgedäude von Charlieshope, oder, in der Landes-sprache,der Flecken." Ein höchst wüthendes Gebell erhob sichbei ihrer Annäherung, herrührend von den drei GeschlechternMustard und Pepper und einer unbcnamten Anzahl Alliirter.Der Pachter ließ seine wohlbekannte Stimme weidlich hören,um Ordnung herzustellcn die Thür öffnete sich, und einehalbgekleidcte Schafmelkerin, die dies verrichtet hatte, schloßsie den Ankommenden sogleich wieder vor der Nase, um in'sHaus zurückzurennen und zu rufen:Mistreß, Mistreß, 's istder Herr, und noch ein andrer Mann mit ihm." Der seinerLast entledigte Dumple wandelte nach seiner eigenen Stallthürund wieherte dort um Einlaß, worauf seine Bekannten imInnern die vertrauten Töne erwiederten. Unter diesem Lärmensuchte Brown seinen Wasp vor den andern Hunden zu sichern,welche, was die Hitze betraf, mehr ihren eigenen Namen, alsdem gastfreundlichen Gemüth ihres Herrn entsprechend, sehrgeneigt waren, den Ankömmling rauh zu behandeln.

In Zeit von einer Minute ward Dumple von einem rüsti-gen Knecht des Geschirrs entledigt und in den Stall geführt,während Mrs. Dinmont, eine muntere hübsche Frau, ihrenMann mit ungekünstelter Freude bewillkommte.Ei, ihr Herrn!aber du bist doch recht lange außen gewesen, lieber Mann!"