Erstes Kapitel.
Wie sagst du, Weiser? daß der Liebe MachtDes Schicksals ärgste Tücken kühn verlacht?Daß Würdiges sich Würdigem verbindet,
Und Geisiesstvlj zu Ahnenstolz sich findet?
Crabb e.
Brown — ich will diesen dreimal unseligen Namen nicht inseiner ganzen Länge geben — war von Kindheit an ein Spielballdes Schicksals gewesen; aber die Natur hatte ihm jene Elasticitätdes Geistes gegeben, welche nach dem Drucke nur um so höher stei-genläßt. SeineGestalt war groß, männlich, gewandt, und seineGefiwtszuge entsprachen seiner übrigenPersönlichkeit; denn warensie auch keineswegs regelmäßig zu nennen, so lag doch der Ausdruckder Klugheit und Herzensgute darin; wenn er sprach, oder sich inbesonders lebhafter Stimmung befand, erschien er stets höchst inter-essant. Sein Benehmen verriet- den militärischen Beruf, den erfreiwillig erwählt hatte und in welchem er jetzt bis zum Rungeines Hauptmanns gestiegen war; der Nachfolger des Oberst Man-nering hatte sich nämlich bemüht, die Ungerechtigkeit, welcheBrown durch jenes Herrn Vorurtheil erfahren hatte, wieder aus-Gny Maniikring. II. 1