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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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so viele Bücher beisammen gesehn, außer in der Universi-tätsbibliothek;" und nun erhob ihn seine Würde und seineFreude, indem er Verwalter dieser Sammlung war, in seinereignen Meinung fast bis zum Range des akademischen Biblio-thekars, den er stets als den größten und glücklichsten Mannauf Gottes Erdboden betrachtet hatte. Auch wurde sein Ent-zücken nicht durch eine hastige Untersuchung des Inhalts die-ser Bände vermindert. Einige schönwissenschaftliche, Gedichte,Schauspiele oder Memoiren stieß er allerdings unwillig beiSeite, begleitet von einemPfui!" oderleichtfertig Zeug!"der größere und gewichtigere Theil der Sammlung jedoch warvon ganz andcrm Charakter. Der verstorbene Prälat, einGottesgelehrter nach altem und tiefgelehrtem Schlag, hatteseine Schränke mit Bänden belastet, welche die alten undehrwürdigen Attribute trugen, die ein neuerer Dichter soglücklich schildert:

Die Schal' a»S Holz, mit Leder »ett umschloss-n,

Die große» Klammern, aus Metall gegossen,

Der rothc Schnitt, die enggedruckten Spalten,

Die schon seit Jahren Niemand mochl' entfalten,

Der starrgemvlbte Nucken, wo voll PrachtIn bleichem Golde noch der Titel lacht.

Theologische Bücher, religiöse Streitschriften, Commentareund Polyglotten, Ausgaben der Kirchenväter, Predigten, de-ren jede allein so stark als zehn kurze moderne Reden, wissen-schaftliche Werke alter und neuer Zeit, klassische Autoren inden besten und seltensten Editionen; dergleichen war's, worausdes seligen Bischoffs Bibliothek bestand, und über dergleichenglitt Simsons Blick voll Entzücken hin. Er trug Alles inseiner bestmöglichen Handschrift in den Katalog ein, indem erjeden Buchstaben so schön malte, wie ein Verliebter am Va-lentinstag schreibt, und jedes Werk stellte er in das bestimmte

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