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7 (1851) Guy Mannering
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machte, um derentwillen mein Vater früher ihm nach dem Le-ben trachtete, ein weit furchtbarerer Störer von Oberst Manne-rings Gemüthsruhe sein würde, als wenn dieser ihn im Grabevermuthet? Wenn er den Händen jener Räuber entkommt, sowird er gewiß bald in England sein, und dann ist immer nochZeit, zu überlegen, wie sein Leben vor meinem Vater zu ver-heimlichen ist. Aber wenn nun meine feste und vertrauendeHoffnung mich täuschte, was hälfe es dann, ein Geheimnißpreisgegeben zu haben, mit welchem so schmerzliche Erinnerun-gen verknüpft sind? Meine tbeure Mutter fürchtete so sehr,daß cs bekannt werden könne, daß sie, glaub' ich, meinen Va-ter argwöhnen ließ, Browns Aufmerksamkeiten wären an siegerichtet, um ihn nur den wirklichen Gegenstand derselben nichterrathen zu lassen; und o, Matilde, welche Achtung ich auchdem Andenken einer verstorbenen Mutter schuldig bin, so mußich doch auch dem lebenden Vater Gerechtigkeit widerfahrenlassen. Ich kann die zweideutige Politik, mit der sie gegen mei-nen Vater handelte, nur als unbillig gegen ihn und als höchstgefährlich für beide verwerfen. Aber Friede sei mit ihrerAsche! ihre Handlungen wurden mehr von ihrem Herzen, alsvon ihrem Kopfe gelenkt; und sollte ihre Tochter, die all' ihreSchwachheit erbte, die erste sein, welche den Schleier von ih-ren Mängeln zieht?"

Vierter Auszug.

Mervpn-Hall.

Wenn Indien das Land des Zaubers ist, so ist dies, theuersteMatilde, das Land der Romantik. Die Scenerie ist von der Art,wie sie die Natur in ihrer erhabensten Laune hervorbringt;brausende Katarakte Berge, deren verwitterte Häupter biszum Himmel ragenSeen, die, in schattigen Thälern manch-