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unvorsichtig berichtet ward, so starb auch sie in derselben Nacht— und der Laird war seit jenem Tage ganz verwandelt, undkümmerte sich um nichts mehr, was um ihn her vorging —als seine Tochter, Miß Lucy, groß ward, suchte sie zwar wie-der Ordnung im Hause zu machen — aber was konnte denndas arme Ding thun? — so werden sie nun von Haus undHof getrieben."
„Könnt Ihr Euch besinnen, Madam, um welche Zeit desJahres das Kind verloren ging?" Die Wirthin antwortetenach einigem Nachdenken: „cs war ganz die jetzige Jahres-zeit," und vermittelst einiger besondern Umstände besann siesich endlich noch ziemlich genau, daß die Begebenheit im An-fang des November, 17— geschah.
Der Fremde ging schweigend einigemal im Zimmer aufund ab, gab jedoch der Wirthin ein Zeichen, noch zu bleiben-
„Hab' ich recht gehört," sagte er, „daß Ellangowans Ver-mögen verkauft werden soll?"
„Verkauft? — Morgen soll es an den Meistbietenden los-geschlagen werden — das heißt, nicht morgen, Gott verzeih'mir'S, denn da haben wir Sonntag, sondern auf den Montag,als dem nächsten Werktage; und alle bewegliche Habe wirdauch zugleich mit dem Gute drangegeben — Alle Welt ist derMeinung, daß man gerade jetzt die Sache schändlicherweisebetrieben habe, zu einer Zeit, wo des langen amerikanischenKriegs wegen so wenig Geld unter den Leuten in Schottlandist, daß man das Land am Ende selber kaufen könnte — holeder Teufel das schlechte Volk, daß ich so sage!" — der gutenDame Zorn war bei der erwähnten Ungerechtigkeit rege ge-worden.
„Und wo wird der Verkauf statt finden?"
„Auf dem Grundstück, wie die Bekanntmachung sagt —