Himmel empor. Alle zerstreuten sich nun, um an ihre ver-schiedenen Geschäfte zu flehen, indeß sie mancherlei Vermuthun-gen über das Geschick des Schmugglers äußerten; die Mehr-zahl aber beharrte dabei, daß das Fahrzeug unfehlbar genom-men werden würde, wofern es nicht bereits in Grund gebohrt sei.
„Es ist fast Mittagszeit, mein Lieber," sagte Mrs. Ber-tram zu ihrem Gemahl, „wird es noch lange dauern, bis Mr-Kennedy zurückkommt?"
„Ich erwarte ihn jeden Augenblick, meine Liebe," sagteder Laird; „vielleicht bringt er einige Officiere von derSchaluppe mit-"
„Lieber Himmel, Bertram! warum hast du mir dies nichteher gesagt, damit wir den großen runden Lisch hätten be-sorgen können? — was wir ihnen nun vorfetzen können, daswird wenig Köstliches für sie sein, und, um die Wahrheit zusagen, ein gutes Rindfleisch ist der beste Theil unserö Mit-tagscssens — und dann -ätt' ich auch gern ein ander Kleidangezogen und für dich würde ein weißes Halstuch auch nichtüberflüssig sein — Aber du hast nur deine Freude an Ueber-raschen und Ueberrumpeln — ich kann nicht lange mehr einesolche Behandlung ertragen — nun, wenn man Jemand nichtmehr hat, dann vermißt man ihn erst."
„Pfui! pfui! der Henker hole das Rindfleisch und dasKleid und den runden Tisch und das Halstuch! wir werdenohne dies auskommen. — Wo ist der Dominic, John? (diessagte er zu einem Diener, der mit Tischdecken beschäftigt war,)— wo ist Simson und der kleine Harry?"
„Mr. Simson ist seit länger als zwei Stunden zu Hause gewe-sen, aber ich glaube, Mr. Harry ist nicht mit ihm gekommen."
„Nicht heimgekommen mit ihm?" sagte die Lady; „sagtMr- Simson, er soll ohne Verzug hieher kommen."