gend hatte und Mitglied in verschiedenen Clubs war, die sich mitgymnastischen Hebungen, worin er besonders erfahren, beschäf-tigten.
In Ellangowan befand sich Kennedy häufig und war daselbst stets ein angenehmer Gast. Seine Lebhaftigkeit befreiteMr. Bertram von der Mühe des Nachdenkens und von derAnstrengung, die cS ihn kostete, eine Mittheilung seiner Ge-danken im Einzelnen durchzuführen; während die kühnen undgefahrvollen Unternehmungen, die jener in seiner Amtöver-waltung verrichtet hatte, eine treffliche Unterhaltung gewähr-ten. Diese ZollamtSabcnteuer liebte der Laird von Ellango-wan überhaupt sehr, und das Vergnügen, welches ihm Kenne-dy's Gesellschaft bereitete, war ein trefflicher Grund, den Er-zähler in der Ausübung seiner nicht neidenswerthen und ge-fährlichen Amtspflicht zu unterstützen und aufzumuntern.
„Frank Kennedy," sagte er, „wäre ein Edelmann, wenn-gleich von der linken Seite des Ehebetts — er wäre mit derFamilie Ellangowan durch daö Haus von Glcngubble verwandt.Der letzte Laird von Glengubble würde das Vermögen aufdie Ekangowans vererbt haben; aber da er zufällig nach Hari-gate gegangen, sei er dort der Miß Johanne Hadaway begegnet— beiläufig, der grüne Drache sei der beste Gasthof von den beidenzu Harrigate — was aber Frank Kennedy betreffe, der sei in ge-wisser Hinficht doch ein Edelmann, und cs wär' eine Schande,wollte man ihn nicht gegen das Schmugglervolk unterstützen."
Nachdem dies Bündniß zwischen der gesetzgebenden und dervollstreckenden Macht geschloffen war, begab es sich, daß Kapi-tän Dirk Hatteraick eine Ladung von Spirituosen und andererKontrebande nicht weit von Ellangowan an's Land gebrachthatte, und im Vertrauen auf die Gleichgiltigkeit, mit welcherder Laird früher ähnliche Beeinträchtigungen des Gesetzes be-
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